Manuelle Lymphdrainage (MLD)

Das Lymphsystem transportiert Abfallstoffe des Stoffwechsels aus dem Gewebe, ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems. Die sogenannte manuelle Lymphdrainage wurde 1932 erstmals angewendet und ständig weiterentwickelt.

 

Die MLD wird mit Daumen und vier Fingern ausgeführt, wobei die Bewegung sanft aus dem Handgelenk kommt. Ein stufenlos zu-und abnehmender Druck, der in kreisenden Bewegungen (von–und) Richtung Lymphabfluss ausgeführt wird.

 

Die Lymphdrainage erfordert eine spezielle Ausbildung.

 

Lymphdrainage wird zur Behandlung von Lymphschwellung nach Operationen (z.B. geschwollener Arm nach Brustamputationen), nach Unfällen (Bluterguss, Knochenbruch), rheumatischen Erkrankungen, bei postthrombotischen Ödemen, Störungen des Zentralnervensystems, bei Funktionsstörungen der Inneren Organe, bei Menstruationsbeschwerden und Lymphsystemschwäche eingesetzt. MLD wird auch im Wellnessbereich angewendet zur Linderung von Schwelllungen um die Augen oder vorbeugend zur Immunstärkung.